Rekordergebnisse bei den Regionalwettbewerben

So etwas hatten wir noch nie: 15 Jungforschende unserer AG gingen bei den Regionalwettbewerben als Sieger hervor. Acht Projekte haben sich damit für die Landeswettbewerbe qualifiziert, die im März in Ingelheim und Ludwigshafen stattfinden.

Nicht nur bei den Erfolgen, auch bei der Beteiligung haben wir einen neuen Höchststand erreicht: 24 eingereichte Projekte – so viele wie noch nie. Möglich wurde das unter anderem durch unser gewachsenes Betreuerteam seit 2025.

Was steckt hinter diesem Erfolg?

Zum einen sind da unsere inspirierenden Räume mit ihrer kreativen Atmosphäre. Zum anderen haben wir eine starke technische Ausstattung, mit der sich Ideen schnell in die Praxis umsetzen lassen. Und vor allem: engagierte Betreuerinnen und Betreuer mit ganz unterschiedlichen Stärken – bei uns gilt wirklich „Geht nicht, gibt’s nicht“. Dieser Spirit wirkt. Viele Kinder und Jugendliche wachsen bei uns über sich hinaus. Das Ergebnis sehen wir jetzt: Acht Regionalsiege.

Unsere Gewinnerprojekte

Fish-Drive – Antriebsflossen im Test
Carlos Römer und Josh Sommer haben untersucht, welche Flossenform und welches Material ein kleines Floß am effizientesten antreiben. Ihr Modell aus Styrodur und Lego bewegt die Flosse zunächst mithilfe von Elektromagneten, später mit Servo und Arduino. Ein Experiment mit viel Technik – und viel Wasser. Betreut wurde das Projekt von Herbert Harttig.

MilckChecker 3.0 – Nie wieder saure Milch im Müsli!
Ist die Milch noch gut oder schon verdorben? Hendrik Loitz und Jonathan Huwe wollten es genau wissen. Sie testeten verschiedene Sensoren: einen Gassensor (er erkennt flüchtige Stoffe), einen pH-Sensor (misst den Säuregrad) und einen Leitfähigkeitssensor. Nach zahlreichen Messreihen stand fest, welche Kombination am zuverlässigsten funktioniert. Der „MilckChecker 3.0“ zeigt nun eindeutig an, ob die Milch noch trinkbar ist. Betreuung: Herbert Harttig.

Pflanzenwachstum unter LED-Farblicht
Moritz Muth und Hendrik Meyer-Roscher untersuchten, wie Bohnen unter verschiedenfarbigem LED-Licht wachsen. Um Sonnenlicht als Störfaktor auszuschließen, nutzten sie geschlossene Tetra-Pak-Gehäuse (zuvor gründlich gereinigt – in der Badewanne von AG-Leiter Sergej Buragin). Jedes Gehäuse erhielt ein LED-Band in einer anderen Farbe, zusätzlich überwachten Feuchtigkeitssensoren die Bedingungen. Betreut wurde das Projekt von Rolf Strobel.

HeadPilot – Barrierefreier Rennspaß
Normalerweise braucht man für einen Autosimulator Hände und Füße. Fabian Vöhringer und Carlos Römer zeigen, dass es auch anders geht: Ihr System erkennt Kopfbewegungen und übersetzt sie in Lenk- und Fahrbefehle. Mit Ultraschall- und Infrarotsensoren entwickelten sie eine intuitive, berührungslose Steuerung – besonders gedacht für Menschen mit motorischen Einschränkungen, die Racing-Games spielen möchten. Betreuung: Sergej Buragin.

Das PowerLight-Experiment
Elliot Podes und Gabriel Wieland widmeten sich einer anspruchsvollen physikalischen Frage: Wie lässt sich Lichtdruck – also die Kraft von Photonen – messen? Dafür konstruierten sie ein Torsionspendel. Eine starke LED-Taschenlampe erzeugt den Lichtdruck, ein Laserpointer spiegelt die Auslenkung über einen kleinen Spiegel am Pendel. In etwa zwei Metern Entfernung wird die minimale Bewegung gemessen. Aktuell arbeiten sie daran, thermische Effekte vom reinen Photonendruck zu trennen. Betreuung: Johannes Kanellakopulos.

SmartStart – Deine einfache Smartphone-Hilfe
Oleksandr Tkachenko entwickelte eine Android-App für Menschen, die sich mit Smartphones schwertun. Die Idee entstand, als seine Großmutter ihr erstes Handy bekam und oft Unterstützung brauchte. Die mit React Native programmierte App bietet einen übersichtlichen App-Launcher,
eine leicht verständliche Anleitung und direkten Zugang zu ChatGPT für Fragen. Alle wichtigen Hilfen sind in einer einzigen Anwendung gebündelt – einfach, klar, zugänglich. Betreut wurde das Projekt von David Loh.

Autonomer Roboter zum Einsammeln von Kleinteilen
Mattis Steichen und Henry Hübler entwickelten einen autonomen Roboter, der am Boden liegende Kleinteile erkennt und aufhebt – eine praktische Hilfe gegen verschluckbare Gegenstände für Familien mit krabbelnden Kleinkindern. Ein Greifarm nutzt Elektrostatik und Elektromagnetismus, Ultraschallsensoren messen Abstände. LEDs sorgen für Beleuchtung, Infrarot-LEDs ermöglichen sogar den Einsatz im Dunkeln. Betreuerin: Margarete Hoffmann.

MotoFußRetter – Mehr Sicherheit beim Motorradfahren
Hannes Stöckel und Marian Becker beschäftigen sich mit einem echten Sicherheitsproblem beim Motorradfahren: Hängt bei Kurvenfahrt der kurveninnere Fuß zu tief, kann Bodenkontakt zu gefährlichen Schreckreaktionen führen. Die beiden entwickelten ein Sensorsystem, das solche Situationen erkennt und warnt. Für ihre Experimente statteten sie ein Kinderzweirad mit entsprechender Technik aus. Betreuung: Asif Stöckel-Karim. 

Besuch bei TRE (Team Rosberg Engineering)

Bild: Jufo NW

Im Rahmen ihres Jufo Projekts „HeadPilot – Barrierefreier Rennspaß“ erhielten Carlos und Fabian eine Einladung, die Firma Team Rosberg Engineering (TRE) zu besuchen.
Neben dem Rennsportteam ist TRE ein hochmodernes Entwicklungszentrum für Fahrwerkskomponenten und Rennsimulatoren. Die Jungs durften spannende Einblicke gewinnen, unglaublich viel lernen und echte Motorsportluft schnuppern.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Jugend forscht Neustadt wünscht allen Teilnehmenden, Fördernden und Unterstützenden eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die uns in diesem Jahr tatkräftig unterstützt haben. Ohne euch wäre unsere Arbeit nicht möglich – sei es durch finanzielle Förderung, wertvolle Beratung oder das Engagement in der Organisation.

Mit großer Vorfreude blicken wir auf die kommende Wettbewerbsaison und sind gespannt auf die kreativen und innovativen Ideen, die uns 2026 erwarten.

Bleibt neugierig und inspiriert – auf ein erfolgreiches Jahr voller Forschergeist!

Weihnachtswerkstatt 2025

Auch dieses Jahr war die Weihnachtswerkstatt wieder ein voller Erfolg. Bei Punsch und Plätzchen wurde sich über die vergangenen Wettbewerbe ausgetauscht und in spannenden Workshops munter gewerkelt.

Vielen Dank an alle, die dabei waren, an das Organisationsteam und natürlich an die engagierten Workshop-Leiter:innen.

2. Platz beim Deutschen Multimediapreis mb21

Foto: Jufo NW

Der 13-jährige Jakob Leßmann hat beim Deutschen Multimediapreis mb21 den 2. Platz für sein Projekt „BassFlow“erreicht. Mit seiner selbst entwickelten Bassplattform macht er Musik durch spürbare Vibrationen erlebbar und setzt damit ein starkes Zeichen für Inklusion.

Jakob, der selbst mit einer Hörschädigung lebt, wollte eine einfache Lösung schaffen, um Musik nicht nur zu hören, sondern auch zu fühlen. Die Jury würdigte seinen kreativen DIY-Ansatz und bezeichnete „BassFlow“ als „innovativ, barrierefrei und beispielhaft für digitale Selbstermächtigung“.

Die Preisverleihung fand am 21. November 2025 in Dresden statt. Wir gratulieren Jakob ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

Pfalzpreis 2025

Bild Jufo NW

Im Rahmen eines beeindruckender Gala-Abend am 08. November im Pfalztheater Kaiserslautern mit Symphonieorchester und Ballett, wurde der Pfalzpreis verliehen.
Unter den diesjährigen Nominierten und Preisträgern des Zukunftspreises des Bezirksverbands Pfalz sind auch unsere Jungforscher:

  • Carlos Römer (Projekt „Sicher unterwegs“)
  • Jonas Spieler („Glastrennung Next Level“)
  • Ferdinand Bodmann („Farbflüsterer“)

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Zukunftstag auf dem Marktplatz

Am 6 September fand der Zukunftstag der Stadt Neustadt auf dem Marktplatz statt auch wir waren mit unsere handbetriebenen Carrera-Bahn und einer LEGO-Station mit dabei. Beide Stationen waren sehr gut von klein und groß besucht. Danke an Jürgen und David für die tolle Organisation!


Gleichzeitig machten die KräschKidz rockige Werbung für die AG beim Schulfest der Dr.-Albert-Fink-Schule. https://www.youtube.com/watch?v=A0xmR5QLYFI

Neues Jugend forscht-Jahr 2025/26 beginnt!

Liebe Jungforscherinnen und Jungforscher, liebe Eltern,
ein neues Jugend forscht-Jahr 2025/26 beginnt! Wir hoffen, auch dieses Mal wieder mit vielen spannenden Projekten durchstarten zu können.
Da viele unserer Betreuerinnen und Betreuer im Schuldienst tätig sind und neue Stundenpläne erhalten haben, sind alle bisherigen Terminvereinbarungen leider nicht mehr gültig. Neue Termine können in der ersten Schulwoche direkt mit Sergej, Herbert, Margarete, Ralf oder Asif telefonisch oder per WhatsApp abgestimmt werden.

Erfreuliches: Wir haben neue Betreuer gewonnen, die sich bereits auf ihre Jungforscher-Teams freuen.
Also: Nicht lange warten – meldet euch bald mit Terminvorschlägen.
Wichtig: Die Projektanmeldung für die Wettbewerbe 2026 endet bereits am 30.11!

Grafik: Stiftung Jugend forscht e. V.

Bundeswettbewerb Jugend forscht 2025

Der 60. Bundeswettbewerb von Jugend forscht fand vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg statt. Über 100 junge Talente präsentierten ihre Projekte in sieben Fachgebieten. Am Samstag wurden bei einer feierlichen Sonderpreisverleihung die ersten Preise verliehen. Höhepunkt war die Preisverleihung am Sonntag bei Lufthansa Technik, bei der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bundessieger persönlich ehrte.

Jonas Spieler mit seinem Projekt